Verfasst von: Jürgen | 25. Mai 2009

Indianer schlafen schlecht!

Als ich heute morgen ins Büro kam, guckten mich einige Leute mit großen Augen – teilweise grinsend – an. Eine Kollegin hatte wohl irgendwas genommen und spielte Indianer, als sie  mich sah. Auch die Handwerker die wir heute im Haus haben für die neue Klimaanlage grinsten sich einen ab. Ich weiß gar nicht, was die alle haben…  wegen den bisschen roten Armen…

Na gut, ich  habe einen richtig fetten Sonnenbrand an den Oberarmen.

Dabei hielt ich es gestern morgen noch für eine gute Idee, mal ein ärmelloses Shirt anzuziehen, damit nicht immer nur die Unterarme dunkelbraun sind vom vielen Arbeiten im Freien – sondern eben auch die Arme bis oben… *seufz*. Nun sind sie halt rot. *schulterzuck*

Schuld war ja eigentlich unser Nachbar. Schliesslich muss ja irgendwer anders schuld sein. Kann nicht sein, dass ich selbst so dämlich war, und keinen Sonnenschutz draufgeschmiert habe. Wieso aber der Nachbar? Weil der gestern morgen (Sonntage gibts in der Landwirtschaft nicht) seine Wiese mähte. Und da er ja schlecht bis an unsere Koppelpfosten direkt ranmähen kann und weil wir ja mit dem Zaun auch den obligatorischen Grenzabstand eingehalten haben, bleibt da halt immer ein Streifen von ca 1 – 1,50 m stehen. Und den mähen wir dann halt nach. Soweit so gut – aber nachdem das Gras/die Kräuter ja schon recht hoch standen, ist die Entsorgung von dem ganzen Grün eine Heidenarbeit. Also am Besten mäht man dann gleich mit dem Nachbarn mit, dann kann man das schön rausrechen zum Nachbargras und der nimmt das dann mit seinem Ladewagen beim Einfahren gleich mit.

Und genau so machten wir das auch. Bot sich ja grad an – Sonntag hin oder her – landwirtschaftliche Tätigkeiten sind ja erlaubt. Also raus mit dem Balkenmäher und gegen halb elf (das ist 10:30 Uhr) mal eben die paar hundert Meter (ca 3-400) am Koppelzaun entlanggemäht. Dauerte wohl nur länger als gedacht und irgendwie waren hinterher meine Oberarme ganz rot. Ich weiß auch nicht… — Meine Liebste war natürlich wieder schlauer und hatte was langärmeliges an.

Duschen am Abend war klasse – das Wasser, das der restliche Körper noch als ziemlich warm empfand, war auf den Armen richtig schön kühl… nur das Schlafen war doof. Eine Berührung meiner kraftstrotzenden etwas rötlichen Oberarme mit dem Bettlaken oder der Decke führte zu ziemlicher Hitze-Entwicklung. Daher weiß ich heute:  Indianer schlafen schlecht! Deswegen kriegen die Nachts auch alles mit. So von wegen Instinkt und so. Die liegen eh wach!

Na wie auch immer – die Arme tarnen fürs Büro war auch nicht – denn jeglicher Fetzen Stoff brennt. Und so… so sieht heute jeder, dass sich der Jürgen mal wieder zu doof angestellt hat.

Wikipedia – Sonnenbrand

UV-Index – Bundesamt für Strahlenschutz

Netdoktor – Was tun bei Sonnenbrand

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Responses

  1. Und dann noch Deine übereifrige Liebste, die Dich von oben bis unten mit dem kühlenden Wundheilungsschaum (vom Typ Sprühsahne ohne Geschmack…) eingesprüht hat…Nicht nur die Arme, nein, nein….auch das T-Shirt, die Hose, die Brille, die Hauswand, die Bank und sich selbst….Aber glücklicherweise KANN man einen Sonnenbrand überleben! Echt jetzt!


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