Verfasst von: Chris | 1. Juli 2009

Jenni – auf dem Weg der Besserung….Vestibular-Syndrom

Alte Hunde-Mädchen sind immer für alles „gut“…

Und so hat uns Jenni am vergangenen Freitag einen gehörigen Schrecken verpasst! Morgens stand sie plötzlich mit schiefgehaltenem Kopf, ganz wackelig und torkelig da, wirkte noch viel tüdeliger als sonst und lief rechts rum im Kreis….fiel auch mal um…

Ach, Sch…, dachte ich als erstes, jetzt hat sie `nen Schlaganfall!

In der Tierklinik wurde mir dann erklärt, dass Hundis gar keinen Schlaganfall bekommen (auch wenn es manchmal zum besseren Verständnis für die Halter so bezeichnet wird), sondern dass Jennis Symptome sich am ehesten durch eine Durchblutungsstörung im Gleichgewichtsorgan im Innenohr erklären lassen. Das s. g. Vestibular-Syndrom, zu dem man hier mehr lesen kann, es trifft Hunde und Katzen gleichermaßen und bevorzugt ältere Tiere.

Doof ist, dass man therapiemäßig gar nicht so viel machen kann. In ganz schlimmen Fällen kann eine Infusionstherapie mit durchblutungsfördernden Medikamenten eingeleitet werden, was bei Hunden, die nicht ihre eigene Intensiv-Pflegekraft und Tierphysiotherapeutin zu Hause haben, mit einem stationären Klinikaufenthalt verbunden ist. Gerade dann, wenn das Tier wegen der Orientierungsstörungen am ehesten auf die vertraute Umgebung und die Sicherheit durch den vertrauten Umgang angewiesen ist!

Glücklicherweise brauchte Jenni keine Infusionen und wenn, dann hätte sie sie daheim bekommen. Chris kann nämlich reichlich stur sein, wenn´s um die Vierbeiner geht (nicht nur dann…)

Jenni bekam also das „alte Hunde“-Medikamt schlechthin, nämlich Karsivan als Tabletten. Mehr dazu hier:

Gut ist, dass die Folgen der Durchblutungsstörungen sich meistens im Verlauf wieder mindern, bei manchen Tieren ist nach zwei bis drei Wochen gar nichts mehr zu merken, einige behalten eine Kopf-Schieflage zurück. Verschweigen sollte man aber nicht, dass es eben auch einige Tiere gibt, bei denen die neorologischen Ausfälle so schlimm sind, dass das Einschläfern der bessere Weg ist.

Was man aber als Halter tun kann, ist, dem Hund durch geeignete Maßnahmen über die schwere Zeit hinwegzuhelfen. Nachdem ich im Netz rumgesucht habe, habe ich für Jenni ein kleines Tierphysiotherapie-Programm entwickelt (dazu gab´s noch nix, man glaubt es kaum!) und weil ich so bin, wie ich bin, will ich dieses Programm betroffenen Hunden und – versuchsweise – Katzen natürlich nicht vorenthalten!

Wenn man sich auf Human-Medizin-Seiten umschaut, wird von betroffenen Menschen der Drehschwindel mit begleitender Übelkeit und Gangunsicherheiten als größtes Problem der Erkrankung geschildert. Ist ja auch kein Wunder, schließlich ist das Gleichgewichtsorgan betroffen! In der Tiermedizin spielt die Therapie des Drehschwindels mit seinen Folgen eine relativ untergeordnete Rolle, weil natürlich kein Hund „sagt“, dass ihm schwindelig ist….Dies habe ich beim Nachlesen in Fachliteratur und in langen Gesprächen mit der Tierärztin der Tierklinik unseres Vertrauens „herausgefunden“.

ABER: Wenn wir Jenni so beobachten, fällt auf, dass sie anfangs nach Lageänderungen wie aus dem Liegen ins Sitz oder nach Drehungen des Kopfes Lecken der Lefzen zeigt, was auf einen vermehrten Speichelfluss vermutlich durch Übelkeit hindeuten könnte. Das waren und sind momentan auch die Momente, wo Jenni sich vom in der Hand angebotenen Futter abwendet. Am besten kann Jenni derzeit fressen, wenn sie nach kurzer, moderater Bewegung (eine kleine Runde im Schritt durch den Garten) wieder hereinkommt….

Meine Vermutung: Dann hat sich durch die bessere Durchblutung des Gleichgewichtsorganes und durch das bewegungsbedingte Training des Gleichgewichtsorganes der Schwindel mitsamt Übelkeit ein wenig gelegt und das Fressen klappt…

Und dies sind die beiden Ansatzpunkte, auf die die Tierphysiotherapie beim Vestibular-Syndrom zielen sollte: Eine Verbesserung der Durchblutungs-Situation durch moderate Bewegung und ein Training des gestörten Gleichgewichtsorganes durch provozierte Lageveränderungen des Kopfes und des Körpers. Bei Jenni war und ist ein ZUVIEL an Bewegung ungünstig, genau wie ein ZUWENIG da muss man ein wenig herumprobieren, dass man genau die goldene Mitte findet, die bei jedem Tier etwas anders gelagert sein dürfte.

Was kann man also als Halter tun, um dem Tier hilfreich zur Seite zu stehen?

Die Grund-Versorgung:

  1. Wegen des torkeligen Gangbildes ist zur Vermeidung von Verletzungen als aller-allererstes ein Brustgeschirr       (möglichst gut gepolstert, notfalls mit Polsterwatte-Binden umwickeln) anzulegen. Bei den ersten Steh- und Gehversuchen und im weiteren Verlauf ist das Tier somit vor Stürzen gesichert! Außerdem ist dies für die Halter kleinerer Tiere mit eingehakter Leine wesentlich rückenschonender…Nicht am Halsband führen, bei einem Sturz kann der Versuch, den Hund über das Halsband zu stabilisieren, schwerwiegende Folgen haben! Das Brustgeschirr hat den zweiten Vorteil, dass er dem Tier ein besseres Körpergefühl vermittelt (basale Stimulation genannt)
  2. Für sicheren Untergrund sorgen! Wenn nicht sowieso die ganze Wohnung mit Teppich ausgelegt ist, sollte man im direkten Umfeld des Tieres für rutschfesten Untergrund durch Vorleger/Läufer, etc. sorgen! Man stelle sich vor, man „schwindelt“ torkelig durch die Gegend und muss bei jedem Schritt befürchten, dass die Fliesen, das Laminat oder der glatte PVC-Boden einem die Füße weghauen….
  3. Für sichere Umgebung sorgen! Unbedingt gefährliche Anteile in der Wohnung absichern! Dazu gehören Treppen-Auf- und Abgänge, schmale Ecken, harte Möbelkanten. Das Tier kann jederzeit mal umfallen und die Treppe hinabstürzen oder sich an Kanten verletzen. Unbedingt polstern (bei uns hatten wir Liegestuhl-Polster und Lagerungskissen gleich zur Hand; vor Treppen kann man notfallmäßig Regalbretter oder einen hingelegten Stuhl stellen….)
  4. Das Tier die erste Zeit möglichst nicht unbeaufsichtigt lassen. (Nach ca. 48 Stunden wird es besser)
  5. Wassernäpfe nur ein bis zwei Zentimeter hoch füllen. Stürzt das Tier beim Versuch zu trinken in einem unbeobachteten Moment und landet mit dem Kopf im Wassernapf, kann es so wenigstens nicht absaufen…
  6. Frißt das Tier normal, gut. Wenn nicht, leicht zu kauende und zu schluckende Futtermittel anbieten. Am günstigsten ist eine zwar weiche, aber nicht breiige Konsistenz in kleinen Stückchen. Ein krankes Tier kriegt IMMER allerliebste Lieblingsspeise! Und wenn er drei Tage nur Fleischwurst-Häppchen frisst, ist das völlig in Ordnung. Immer wieder Futter anbieten und versuchen, herauszufinden, WANN dem Tier das Fressen leicht fällt, sprich, wann vermutlich der Schwindel am geringsten ist.
  7. Trinkt das Tier normal, gut. Wenn nicht, 5 – 10 ml-Spritze in der Apotheke besorgen und vorsichtig Wasser ins Maul träufeln.
  8. Das Tier mit liebevoller Fürsorge umgeben, ihm aber auch notwendige Ruhepausen gönnen. Und es nicht mit den eigenen Emotionen belasten.
  9. Vorsicht, manche Tiere sind in der Zeit etwas „verwirrt“ und könnten bei Erschrecken durch plötzliches Berühren auch mal schnappen. (Jenni ist in der Tierklinik auch kurzfristig zum Kampfhund ernannt worden, mit 14 3/4 Jahren…)
  10. Bei Jenni trat anfangs sehr häufig ein „Freeze-Effekt“ auf. Das heißt, sie stand da und stand da und stand da…Oft vorm Wassernapf, nach dem Trinken. Aber auch mal einfach so. Bei Jenni wird auch dies mittlerweile deutlich weniger, im Fall X warten wir ein paar Minuten ab, wenn sich dann nix tut, wird sie schräg von vorne angesprochen und leicht am Hals (bei Jenni links, weil sie den Kopf schräg nach rechts hält) berührt und zack, geht’s wieder. Manchmal genügt auch ein leichtes Zupfen am Brustgeschirr oder es ergibt sich, dass grad einer der anderen Hunde an ihr vorbeiläuft…
  11. Ganz wichtig war und ist es für Jenni, die ganz normalen Alltagsabläufe einzuhalten. Neues verwirrt sie momentan.
  12. Häufiges Ansprechen und Berühren an der „guten“ Halsseite. Hält das Tier den Kopf nach rechts schief, wird der Hals links berührt und wenn man sich zum Kuscheln oder so zum Tier setzt, geschieht die Ansprache von der gesunden Seite her, damit das Tier den Kopf rüberbewegt und nicht in der Schiefstellung verbleibt.

Ein paar Übungen für den Hund und versuchsweise auch für die Katze: – bitte auch in der genannten Reihenfolge –

  • · Das Tier zum Aufstehen bewegen, am Brustgeschirr sichern
  • · Mit festem (aber nicht groben) und recht schnellem Streichen der Hände auf beiden Körperseiten vom Hals über den Rücken und die Kruppe zu den Pfoten der Hinterbeine gleiten, ebenfalls über die Schulter zu den Pfoten der Vorderbeine (dies „aktiviert“ das Tier und gibt ihm ein Gefühl für seinen Körper, wichtig ist auch das „Erden“ über die Pfotenberührung) Auf jeder Seite 2 –3 Mal. ·
  • Dann entweder zum kurzen Ausflug in den Garten oder mit den physiotherapeutischen Übungen beginnen. Tier an Treppen unbedingt tragen! ·
  • Das „wachgestreichelte“ Tier auf ein Polsterkissen oder Schaumgummi (notfalls mehrfach gefaltete Decke) – benötigt wird ein etwas „schwabbeliger“ Untergrund – stellen, am Brustgeschirr sichern und ganz leicht (!) in alle Richtungen schubsen – nach vorne, nach hinten, nach rechts, nach links, vorne an der Schulter zur gegenüberliegenden Seite, hinten an der Krupp, etc….(Diese Schubs-Übung oder auf schlau „propriozeptives Training“ trainiert Nerven an der Pfotenunterseite, die dem Tier ein Gefühl für die Stellung seines Körpers im Raum geben – also genau das, was das Tier gerade benötigt). Diese Übung ca. 2 – 3 Minuten durchführen.
  • · Besenstiele, Schrubberstiele, egal was , auf dem Boden in einem für die Tiergröße geeigneten Abstand auslegen, erst flach auf dem Boden mit bequem zu bewältigendem Abstand, später an einer Seite erhöht, kreuzweise erhöht, auch in „unpassenden“Abständen, dabei viel wechseln, damit die Situation sich häufig ändert. Das Tier darüber führen und die Stangen bewältigen lassen. (Diese Übung trainiert das Balance-Gefühl und die Koordination)
  • · Verschiedene Untergründe nutzen. Sand, Gras, Asphalt, größeres Schaumstoffpolster, kleine Steigungen. Das Tier – am Brustgeschirr gesichert – über die verschiedenen Untergründe führen, auch bergauf und bergab. Dies trainiert das Balance-Gefühl. Einige Minuten genügen. Anfangs nur geradeaus – bei Drift zu einer Seite hilft eine provisorische Bande dem Tier, die Richtung geradeaus beizubehalten (Hauswand, Gartenzaun, Brett, Couch, z. B.) Im Verlauf, wenn geradeaus gut klappt, auch Kurven einbauen, wobei der Schwerpunkt auf der nicht betroffenen Seite liegt (wenn der Hund von sich aus rechts rum driftet, vermehrt Linkskurven und umgekehrt)
  • · Bei langsamer Verbesserung des Gangbildes und zunehmender Sicherheit das Tier auf geeignetem Grund die ersten Schritte alleine ausprobieren lassen. Grasboden (im eingezäunten Bereich!) bietet sich an, falls das Tier doch mal umfällt.
  • · Dem Tier zunächst im Liegen, dann im Sitzen und zum Schluß im Stehen ein Lekkerli oder Spielzeug oder einfach nur einen Finger vor die Nase halten und langsam hin und herbewegen, so dass das Tier dem Gegenstand folgt. Zunächst langsame, seitliche Bewegungen, später, wenn man das Gefühl hat, das Tier verträgt die Übung gut, auch mal zwischen die Vorderbeine und himmelwärts. Dies trainiert das Gleichgewichtsorgan und hilft, dem Schwindel was entgegenzusetzen. Sobald die Übungen dem Tier offensichtlich leichter fallen, auch mal das Tempo vergrößern, aber nur allmählich!
  • Und immer mal ein wenig im Garten rumstapfen oder in der Sonne (oder im Schatten, wie es dem Tier lieber ist) verschnaufen lassen. Schnuppern lassen, aktiv an der Umwelt teilnehmen lassen, Umweltreize setzen.

Dies sind nur einige, wenige, aber hilfreiche Übungen, die sehr viel bewirken können und uns als Tierhalter nicht einfach nur hilflos daneben stehen lassen…

Wer sich diese Übungen ohne Anleitung nicht auf Anhieb zutraut, kann mich gerne kontaktieren.

Die homöopathische Zusatzbehandlung des Vestibular-Syndromes:

Dies kann nur eine allgemeine Empfehlung sein, sollte Ihr Tier weitere, ganz spezielle, auffällige Symptome bieten – die Erkrankung kann enorm vielschichtig sein – zögern Sie nicht, einen erfahrenen Tierheilpraktiker hinzuzuziehen.

Bei Auftreten der Symptome: Arnica D3, Belladonna D4 und Hypericum D6. Jeweils in 15-minütigen Abstand 5 Globuli eines Mittels geben, nach einer Viertelstunde das nächst usw. Bei zunehmender Besserung die Häufigkeit der Gaben reduzieren. Nach 48 Stunden das Belladonna weglassen.

Bei vermutetem Schwindel: Vertigoheel 3 x täglich eine Tablette.

Jenni macht täglich Fortschritte und unser Behandlungsziel ist, dass sie noch gemütlich im Garten rumstapfen kann und einfach dabei sein kann. Ich denke, da sind wir auf dem besten Weg!

Allen, die dies lesen, weil sie über den TAG „Vestibular-Syndrom“ hierhergelangt sind, kann ich nur raten, mich bei auftretenden Fragen über das Kontaktformular auf meiner Tierphysiotherapie-Seite (rechts in der Linkliste) zu kontaktieren.

Jenni macht gute Fortschritte - Vestibular-Syndrom

Jenni macht gute Fortschritte - Vestibular-Syndrom

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Responses

  1. Hallo unserer Kira 14 hat seit 3Tagen das vestibular Syndrom vielen Dank für die guten Erklärungen.Deinen Bericht zu lesen hat mich sehr beruhigt den es sieht wirklich schlimm aus. Unsere Kira hat auch nicht mehr gebellt Nach 3 Tagen entlich ein wau zu hören war das grösste Geschenk.

  2. Super erklärt .. Danke

  3. […] Sehr ausführlich hat Chris Übungen beschrieben, die ihr und ihrer Hündin geholfen haben. Daran haben wir uns orientiert: Jenny – auf dem Weg der Besserung. […]

  4. Hallo,

    meine Hündin (14) hat seit 7 Tagen die Symptome eines Vestibularsyndroms. Gefallen ist der Name beim Vorstellen in der Tierklinik nie, wurde nur von einem Schlaganfall gesprochen.
    Sie lag 3 Tage am Tropf und bekam Cortison und durchblutungsfördernde Mittel. Jetzt ist sie daheim. Verabreicht wird aktuell noch Prednisilon, Karsivan und Vitamin B. Da sie immer noch kein Gleichgewicht hat bekommt sie Flüssignahrung, ebenfalls aus der Tierklinik erhalten.
    Habe nun ein Spezialgeschirr bestellt um sie einmal stabil auf die Beine stellen zu können und von dem Kräuterextrakt Ginkgo gelesen. Gibt es hier Erfahrungswerte? Bringt das was dies unter ihren Brei mit drunter zu mischen? Antibiotika bekam sie zu keiner Zeit.

    Grüße Inga

  5. Hallo Zusammen
    Vielen herzlichen Dank für die guten Tipps und Schilderung.
    Ich möchte aber erwähnen, dass grad Karsivan oft zu extremem Erbrechen führt. Leider war uns das nicht bewusst und unser Hund erbrach jede Fütterung!
    Karsivan abgesetzt und aufpäppeln was gar nicht einfach ist, da er nun ‚Fressangst‘ hat………
    Wir bemühen uns sehr und hoffen auf Besserung!
    Viele Grüsse aus der Schweiz

  6. Hallo,

    ich möchte auch eine Rückmeldung geben:
    Jack hat „über Nacht“ im wahrsten Sinne des Wortes rasende Fortschritte gemacht. Gestern war er nur auf die Beine zu bringen, wenn ich ihn hochgehoben und hingestellt habe, er ist dann torkelnd und nach links schwankend mit extremer Steifheit und Kopfschiefhaltung ge“laufen“, die Augäpfel haben kontinuierlich gezuckt.

    Seit nachmittags gab es regelmäßig Magnetfeldtherapie bis abends um 23:30 Uhr, in der Nacht habe ich es erneut einmal für 100 Minuten max. Laufzeit eingeschaltet.

    Heute früh die „Verwandlung“:
    Jack steht von alleine auf, als ich die Treppe herunter komme, läuft mit zur Tür und TRABT raus auf den Rasen!

    Irre. Nur wer genau hinschaut erkennt Veränderungen zum normalen Bewegungsablauf, er stakst etwas in der Hinterhand, der Kopf ist noch ganz leicht schief und manchmal zittert er in der HWS, aber er läuft spurgetreu gradeaus, hat sein Fleisch zerlegt und gefressen, ist zuvor rückwärts vor mir her wie sonst auch, als ich das Fleisch rausgetragen habe…

    Ich bin sehr froh und möchte mit auf den Weg geben, dass die vom Osteopathen empfohlende Magnetfeldtherapie zur Verbesserung der Durchblutung ggf. bei uns den entscheidenden Fortschritt gebracht hat!

    Nun wird er morgen oder übermorgen von diesem Osteopathen noch eine Ozon-Behandlung bekommen, die für die Zellerneuerung sorgt, und ich hoffe, dass wir ganz bald einen symptomfreien Hund haben!

    Viele Grüße!

    Silke

  7. Hallo,

    ganz herzlichen Dank für die hier veröffentlichten Ratschläge. Das „physiotherapeutische“ Training klingt logisch und auch „einfach“ nachvollziehbar, wird also bei uns seit heute Mittag vorsichtig umgesetzt.

    Der TA hat – was mir jetzt im Nachhinein komisch erscheint, weil hier grade von Infusionen die Rede ist – antibiotisch behandelt (versuche ich immer zu umgehen, habe in dem Fall nach ausführlicher Begründung doch zugestimmt) und Tabletten zur Durchblutungssteigerung sowie hochkonzentriertes Vit. B-Präparat mitgegeben.

    Auf Empfehlung meines bevorzugten Alternativbehandlers für meine Pferde, der am Rande auch Hunde therapiert, habe ich eine Magnetfelddecke organisiert auf der Jack nun liegt. Dies soll die Durchblutung und die Nerven anregen, damit den Verlauf positiv beeinflussen.

    Ich wäre dankbar, wenn es grobe Einwände oder noch wichtige Hinweise gibt, wenn Sie mich kontaktieren.

    Viele Grüße,

    Silke Grans

  8. Hallo Chris,
    Ihre Berichte über das Krankheitsbild von Jenni haben mir sehr geholfen. Meine Brenda ist 12 und hat alle Symtone und das volle Programm durchlebt. Vor heute genau 3 Wochen ist bei ihr das Vestibular Syndrom aufgetreten. Sie hat 3 Tage Infussionen bekommen, Cortison und Karsivan. Nach 3 Tagen gab es eine deutliche Besserung. Heute ist der Stand der, dass sie immer noch Schwindel hat, das sieht man ihr an und dass sie kaum schlafen kann. Auch eine Seitlage fällt ihr schwer. Zudem kann sie kaum Treppen steigen, ins Auto springen oder auf die Couch. Sie hält ihren Kopf schief usw. Ich habe Höllenqualen durchgemacht, weil ich dachte, ich müsse sie einschläfern lassen, aber da es sich besserte war ich auch nach Recherche im Internet, voller Zuversicht. Leider stagniert ihr Zustand imAugenblick und ich mache mir wieder Sorgen.
    Werde ab sofort mit der Physiotherapie in meinem Garten anfangen und interessiere mich für die Alternative in Richtung Hömopatie. Zunächst muss der Schwindel weg oder weniger werden. Sie bekommt dadurch nicht die nötige Ruhe und dann hoffe ich sehr, dass ihr Bewegungsapparat wieder in Gang kommt.
    Sollten Sie noch ein paar wertvolle Tipps für mich haben, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir kurz schreiben.

    Ihnen und Ihrer Jenni weiterhin alles Gute und vielen Dank im voraus!

    Liebe Grüsse
    Elke

  9. Wieso konnte ich erst NACH dem ersten Kommentar schreiben den Rest lesen?
    Jenny ist zum Kampfhund mutiert?*gg*
    Hmmm,ob die Übungen auch bei Katzen funktionieren bezweifel ich ganz stark.Ich glaub nicht,dass die das mitmachen 😉
    Was auch hilft bei Übelkeit,Sodbrennen usw. ist,den Futter und Wassernapf etwas höher stellen,dann brauchen die Tiere nicht soweit runter mit dem Kopf.
    Chris,ich weiß,dass DU das weißt 😉
    Ich ünsche Euch noch eine lange schöne intensive Zeit mit Jenny

  10. Ach ja, irgendwie haben die „Mäuse“ immer was. Ferdinand ist ja nun Herzpatient und bekommt Vasotop 1,25mg und davon eine halbe pro Tag. Seitdem ist er echt etwas fitter geworden. Sein neuster Lieblingsplatz ist auf dem Schreibtisch neben mir und mit seinem „leichten“ Kopf auf meinem Mausarm liegend. Er darf das und sein „Melanom“ an der Schnute ist auch nicht größer geworden.Gott sei Dank.
    Knuddel mal Jennymaus von mir ganz doll und gute Besserung.
    Übriegens,die Tierärztin meinte,ich wäre echt gut informiert ;-)und wüßte schon ne ganze Menge.
    Schön für Deine Vierbeiner,dass Du vom Fach b ist und auch zu Hause weiterversorgen kannst.
    Ganz liebe Grüße von uns allen hier 🙂

  11. Eieiei, was ist denn da wieder los… erst Ares, und jetzt macht Jenni Kummer. Mädchen, so geht das doch nicht, hm? Ich lass mal ein paar Knuddels für das Ömchen da und hoffe, dass es ihr bald wieder so gut geht, dass ihr das Ziel als erreicht sehen könnt!
    Liebste Grüße,
    Eva


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