Verfasst von: Jürgen | 11. Februar 2010

es nimmt kein Ende…

Es nimmt einfach kein Ende. Vergangene Nacht hat es geschneestürmt und fast den ganzen heutigen Tag. Heute morgen mussten wir erstmal wieder die wege freischaufeln, damit wir überhaupt raus konnten. Der Scheuneneingang war mit einer 1,50 m hohen Schneewehe über fast 2 m Länge versperrt.

Heute abend sah es nicht viel besser aus. Da entstand das Bild. Die Schneewehe erneut etwa 1 Meter hoch. Das war  heute morgen schon alles freigeschippt!

Hey, was soll’n das? Wer hat das denn bestellt?

Ich mein, ich hab ja nix gegen Schnee – das kann gerne schneien was runtergeht, aber der Wind, der einem die weggeschippten Schneebrocken wieder in die .. ins Gesicht zurückweht, der muss nun wirklich nicht sein.

Laut Wetterbericht geht das erstmal so weiter. Na toll. Also heut nacht für die Hunderunde wieder schippen, morgen früh wieder schippen und immer so weiter. Einziger Vorteil vom Wind: es bleibt relativ wenig auf den Dächern liegen. Die Schneelast ist nicht ganz so hoch – dafür allerdings immer irgendwie einseitig, denn die Schneewehen bilden sich auch auf dem Dach.

Der Nachbar lässt von einem anderen Nachbar mit seinem Traktor immer die Einfahrten zur Straße freiräumen weil die Berge, die der Schneepflug davor abkippt mit einem PKW oder des Nachbars VW-Bus-Syncro nicht mehr zu durchfahren sind. Da sind wir natürlich im Vorteil, wir pflügen mit unseren großen Reifen und entsprechender Bodenfreiheit einfach durch. Aber es ist trotzdem prima, dass unsere Einfahrt, die mit der Nachbarseinfahrt direkt zusammenliegt auch von den Massen befreit wird. Ich find das klasse auf’m Dorf, da is irgendwie jeder für jeden da und da wird auch nicht groß debattiert, da wird einfach gemacht. Und ich denke mal, da fügen wir uns prima ein, denn wir sind ja auch immer für jeden da, wenn mal was ist.
Nunja, heute hat der  Nachbar, also der mit dem Traktor, allerdings beim Schneeräumen unser Einfahrtsschild etwas „zerrissen“ (ja, ein Blechschild) und unwissentlich einen Megahaufen Straßenschnee mit Eisbrocken auf die Deichsel vom Tiefladeranhänger gekippt. Klar, wo soll er hin damit – also ruhig bei uns in den Vorgarten was jetzt tatsächlich kein Problem darstellt, das passt schon. Dummerweise hat er natürlich den Hänger nicht gesehen, der ist unter dem Schnee begraben. Is jetzt zwar bisschen doof mit dem schweren Zeug da drauf, aber bevor das aussenrum nicht einigermaßen weggetaut ist, kriegen wir den sowieso nicht mehr raus. Da ist schliesslich eine 1,50 hohe Schneewand davor.
Shit happens oder wie sag ich immer: „mit Verlusten ist zu rechnen“ 😉

Morgen früh versuch ich mal noch ein paar Fotos von dem Chaos hier zu machen, von der zugewehten Schrauberscheune z.B. (ca 2 m Schnee davor) oder eben von der Einfahrt, damit Ihr Euch mal ein Bild machen könnt, ähh sehen könnt. Allerdings ist mir schon aufgefallen, dass das auf den Fotos gar nicht soo schlimm aussieht – also im Vergleich zur Realität…. *seufz*

Ach so ja – die Straßen sind immer schön frei – zwar schneebedeckt, aber regelmässig geräumt. Die Jungs leisten hervorragende Arbeit, das muss man auch mal sagen!

Kleiner Nachtrag:
„Bushy neu“  ist seit letztem Freitag wieder ein richtiges Buschtaxi mit ordentlichen Reifen und Allrad.

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